| 15:00 | Mensch, Puppe! Bremen

| 15:00 | Mensch, Puppe! Bremen

| 15:00 | Mensch, Puppe! Bremen

| 15:00 | Mensch, Puppe! Bremen

| 16:00 | Paderborn im Rahmen der Puppenspielwochen

| 20:00 | Mensch, Puppe! Das Bremer Figurentheater | Schildstraße, Bremen

Theatermusik | Hermann Hesse - Siddhartha (2019)

Der junge Siddhartha begibt sich auf die Suche nach Erkenntnis und dem Sinn des Lebens. Er verlässt mit seinem Freund Govinda sein Zuhause und die Familie, um sich den Samanas im Walde anzuschließen und die strenge Askese zu erlernen. Nach einigen wenigen Jahren spürt er jedoch, dass ihn das Leben als Samana nicht an sein Ziel bringen wird. So verlassen Siddhartha und Govinda die Asketen und pilgern zu Gotama, dem Buddha, dem Erhabenen. Govinda schließt sich Buddha an, Siddhartha aber, mit dessen Lehre nicht zufrieden, wird vom Fährmann Vasudeva über den Fluss gesetzt, um in die Stadt zu gelangen. Dort begegnet er der schönen Kamala und der irdischen Liebe, wird Gehilfe des reichen Kaufmanns Kamaswami, häuft selbst Reichtum an, verfällt der Spielsucht und verliert alles. Erst am Ende seines Lebens erkennt er, zum Fährmann zurückgekehrt, im großen Fluss sein Ich und sein Glück.
 

Hermann Hesses Roman, der maßgeblich zu Hesses Ehrung mit dem Literaturnobelpreis beigetragen hat, erzählt die Geschichte eines jungen Menschen, der sich aus den Konventionen seines bisherigen Lebens befreit und zu einem selbstbestimmten Leben findet. Auf seinem Weg, der ein ganzes Menschenleben lang dauert, muss er lernen, dass Bewusstheit und Erkenntnis nicht durch Lehren oder Lehrmeister erlangt werden können, sondern allein durch die eigenen Erfahrungen. 

Termine und Karten unter www.menschpuppe.de

Konzept und Spiel

Jeannette Luft
Konzept und Regie Philip Stemann
Komposition und Live-Musik Matthias Entrup
Puppenbau Mechtild Nienaber
Bühnenbild Jürgen Lier
Kostümbild Friederike Sensfuss
Videokunst Eike Buff

 

(Aufführungsrechte: Suhrkamp-Verlag Berlin)

Theatermusik | Kafka - Der Prozess (2017)

Josef K. ist außer sich, jemand musste ihn verleumdet haben, denn am Morgen seines 30. Geburtstages war er verhaftet worden. Doch sei er sich keiner Schuld bewusst. Auch habe man ihm weder einen Grund für seine Verhaftung genannt, noch sei er eingesperrt worden. Der ganze Prozess und das dahinterstehende Gericht bleiben ihm völlig unbegreiflich.

Kafkas Romanfragment zählt zu den Klassikern der Moderne. Sein Held stemmt sich gegen ein anonymes, scheinbar willkürliches System aus Überwachung und Strafe und verfängt sich dabei immer tiefer in einem Geflecht aus trotzigem Zorn, undurchdringlichen Mysterien, skurrilen Handlangern und schließlich echter empfundener Schuld.

 

Spiel Leo Mosler, Jeannette Luft, Claudia Spörri
Musikproduktion Matthias Entrup
Regie  Philip Stemann
Bühne, Kostüme, Puppenbau Anna Siegrot
Dramaturg. Mitarbeit Igor Holland-Moritz

 

Theatermusik | Die Werkstatt der Schmetterlinge (2017)

Eine Entdeckungsreise in die fantastische Welt der Schöpfung. Vor langer Zeit gab es noch keine Schmetterlinge, und auch viele andere Tiere und Pflanzen mussten erst noch erschaffen werden. Dies ist die Aufgabe der "Gestalter aller Dinge". Jedoch herrscht ein strenges Gesetz: Die Tiere sollen ausschließlich für das Tierreich und die Pflanzen nur für die Pflanzenwelt gemacht werden.
So steht Rodolfo, der Held der Geschichte, vor einer schwierigen Aufgabe, denn er ist ein junger und experimentierfreudiger Gestalter und will einen Traum verwirklichen: Er möchte ein Wesen erschaffen, das fliegen kann wie ein Vogel und lieblich ist wie eine Blume. Mutig begibt er sich mit den Zuschauern auf eine gemeinsame Entdeckungsreise.
Die Puppen und Figuren vermischen sich eindrucksvoll mit der realen Pflanzenwelt und ergeben so eine zauberhafte Theaterkulisse, die untermalt wird von einer fantasievollen Klangcollage.

 

Spiel Leo Mosler
Musikproduktion Matthias Entrup
Regie  Philip Stemann
Bühne, Kostüme, Puppenbau Mechthild Nienaber
Dekoration Volker Kranz, Baumrausch

 

Theatermusik | Ein Königreich der Farben

Was ist im Königreich IMMERWEISS los? Langeweile. Alles ist immer gleich und WEISS! Prinzessin Gleichmuth wird mehr und mehr trübsinnig. Eines Tages springt plötzlich das ROT über die Wiese und kichert und lacht und singt. Die Prinzessin lernt das ROT kennen und auch das sanfte BLAU und das freche GELB lassen nicht auf sich warten. Doch was passiert da? Die Farben beginnen sich zu mischen. Als das Fest vorüber ist, bleibt nur noch ein matschiges BRAUN übrig. Die Farben haben sich zerstritten und zetern, weil sie ihre Besonderheit verloren haben. Wer weiß Rat? Am Ende entsteht eine neue Welt: Ein Königreich der Farben.

Eine Kooperation mit der Kunsthalle Bremen 2014 im Rahmen des KiTa-Projekts „Was siehst DU?”

Spiel Jeannette Luft
Musik (Vibrafon, Percussion) Matthias Entrup
Regie  Philip Stemann
Bühne, Kostüme, Puppenbau Katja Fritzsche
Bühnenbau Christian Plep

 

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